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Gesunde Haut bei Kindern

Wie erhalte ich meinem Kind eine gesunde Haut?

Die Haut von Babys und Kindern ist wesentlich empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Für gesunde Haut brauchen Kinder eine spezielle Hautpflege, die die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit und Fett versorgt. Der richtige Sonnenschutz für Kinder ist für Eltern ebenfalls ein wichtiges Thema. Neurodermitis wird bei Kindern immer häufiger. Weichmacher können das Risiko für Neurodermitis deutlich erhöhen. Mit einer Raumluft-Analyse auf Weichmacher kann diesem Risiko vorgebeugt werden.

Gesunde Haut: Kinder brauchen spezielle Hautpflege

Die Haut von Babys und Kleinkindern ist besonders empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen und Austrocknung. Talgdrüsen und Hautschichten sind noch nicht voll ausgebildet. Auch der natürliche Säureschutzmantel ist noch sehr empfindlich. Um die Haut von Kindern gesund zu halten, darf diese nicht zu häufig gewaschen oder gebadet werden. Zweimal wöchentliches Baden ist vollkommen ausreichend. Dem Badewasser sollten nur für Kinder geeignete Öle zugesetzt werden. Nach dem Baden ist eine Pflege mit paraffinfreien Cremes sinnvoll. Dies hält die Haut von Kindern gesund und widerstandsfähig. Trockene Luft und Temperaturwechsel setzen der empfindlichen Kinderhaut zu. Daher ist vor allem im Winter eine Pflege mit fettreicher Creme angebracht. Grundsätzlich sollten alle Hautpflegeprodukte für Kinder frei von Konservierungsstoffen, Parfümen oder anderen möglichen Allergenen sein. Der Handel bietet eine Vielzahl von speziell gekennzeichneten Pflegeprodukten für Kinder an.

Der richtige Umgang mit der Sonne hält die Haut von Kindern gesund

Die UV-Strahlung der Sonne ist für die Bildung von Vitamin D wichtig. Vitamin D stärkt das Immunsystem und sorgt für ein gesundes Knochenwachstum. Bei einem Mangel von Vitamin D droht bei Kindern Rachitis (Mineralisierungsstörung der Knochen mit Verformungen). Um die Haut von neugeborenen Kindern gesund zu halten, sollten Neugeborene in den ersten 12 Monaten keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Der Aufenthalt im Freien mit entsprechend schützender Kleidung und frischer Luft sind natürlich trotzdem empfehlenswert. Für ältere Kinder sind bei gesunder Haut täglich 10 (bei starker UV-Strahlung) bis 30 (bei schwacher UV-Strahlung) Minuten Sonnenlicht auf Hände und Gesicht ausreichend für die Bildung von Vitamin D. [1] Kinder werden beim Aufenthalt im Freien am besten durch Kleidung vor der Sonne geschützt. Ein breiter Hut zum Schutz von Gesicht und Nacken sind hier besonders wichtig.

Analyse auf Weichmacher gegen Neurodermitis

Wie kann eine Analyse auf Weichmacher das Neurodermitis-Risiko minimieren?

Weichmacher wie Butylbenzylphthalat fördern die Entstehung einer Neurodermitis. Weichmacher können zum Beispiel aus PVC in der Wohnung in die Raumluft übergehen. Auch viele Verpackungen von Lebensmitteln enthalten Weichmacher. Eine erhöhte Aufnahme von Weichmachern kann bereits während der Schwangerschaft das Neurodermitis-Risiko bei Kindern um ca. 50 % erhöhen. [2] Eine Analyse der Raumluft auf Weichmacher ist zur Minimierung des Neurodermitis-Risikos also bereits während der Schwangerschaft angebracht. Bei einer Weichmacher-Analyse zum Schutz vor Neurodermitis können Staub- oder Materialproben im Labor untersucht werden. So kann festgestellt werden, ob in diesen Proben, erhöhte Werte an Weichmachern vorhanden sind.


Tipps für gesunde Haut von Kindern:

  • Gesunde Haut von Kindern wird durch Desinfektionsmittel im Windelbereich geschädigt. Hier nur spezielle Pflegetücher verwenden.
  • Pflegeprodukte für Kinder sollten keine Erdölprodukte (Paraffin) oder Parfüme enthalten.
  • Sonnencremes sind für Babys nicht oder im Notfall nur in geringen Mengen geeignet. Später nur spezielle Sonnencremes für Kinder verwenden.
  • Mit einer Analyse auf Weichmacher in der Wohnung kann das Neurodermitis-Risiko für Kinder und Neugeborene unter Umständen gesenkt werden.
  • Pflegeprodukte sollten keine Nanopartikel (z.B. Nanosilber) enthalten.

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[1] Umweltbundesamt, „Umwelt und Kindergesundheit“: http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/publikationen/umwelt_und_kindergesundheit.pdf

[2] Just et al. (2012), „Prenatal Exposure to Butylbenzyl Phthalate and Early Eczema in an Urban Cohort“: http://ehp.niehs.nih.gov/1104544/