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Gesundes Essen für Kinder

Gesundes Essen: Obst und Gemüse ohne Schadstoffe

Wie essen Kinder gesund? Diese Frage war und ist Gegenstand vieler Diskussionen und wissenschaftlicher Forschungen. Neben der optimalen Versorgung mit Kohlenhydraten, Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen etc., ist für Kinder auch eine möglichst niedrige Belastung mit Schadstoffen aus Obst und Gemüse zum Beispiel wichtig. Auch wenn Obst und Gemüse aus dem heimischen Garten kommen, können diese mit Schadstoffen aus dem Boden oder der Luft belastet sein.

Wie essen Kinder gesund? Die ersten Lebensmonate

Die beste Nahrung für Neugeborene in den ersten 4–6 Monaten ist die Muttermilch. Stillen schützt die Kinder unter anderem vor Infektionen und führt zur Ausbildung eines starken Immunsystems. [1] Ist das Stillen nicht möglich, kann spezielle Säuglingsmilch verwendet werden. Ab einem Alter von 6 Monaten können Kinder mit Brei und Beikost gefüttert werden. Die Kinder können dann zum Beispiel gesunde Beikost wie gekochte und pürierte Kartoffeln und Mohrrüben oder zerdrücktes Obst (Bananen, Äpfel, Birnen etc.) essen. Erdbeeren sind wegen der Allergiegefahr weniger gut geeignet. Um eine ausreichende Versorgung des Kindes mit Eisen zu gewährleisten, sollte die Beikost auch Fleisch enthalten. Fertige Babybreis aus dem Supermarkt weisen heute meist eine gute Qualität und Zusammensetzung auf und sind frei von Schadstoffen. Selbst gemachter Brei hat allerdings den Vorteil, dass Kleinkinder schon an den Geschmack „normaler“ Nahrung gewöhnt werden können.

Wie essen Kinder gesund? Optimale Ernährung ab dem 10. Monat

Ab ca. dem 10. Lebensmonat können Kinder sich langsam an das Essen für Erwachsene gewöhnen. Eltern sollten allerdings darauf achten, dass das Essen für Kinder gesund ist, d.h. nicht stark gesalzen, scharf gewürzt oder zu stark gezuckert ist. Die Vielfalt und Menge des Essens sollte schrittweise und langsam gesteigert werden, sodass eventuell auftretende Allergien oder Unverträglichkeiten besser zugeordnet werden können. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt, dass Kinder täglich mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse essen sollten. Wie gesund Obst und Gemüse für Kinder ist, hängt natürlich stark von der Belastung mit Schadstoffen wie zum Beispiel Pestizidrückständen oder Bisphenol A (Chemikalie in Kunststoffverpackungen) ab. Kontrollierte Bio-Ware ist hier oft die bessere Wahl. Außerdem werden für Kinder täglich 3–4 Portionen Brot und Getreide und drei Portionen Milchprodukte empfohlen. Fleisch sollte 2–3 Mal wöchentlich und Fisch einmal in der Woche verzehrt werden. Der Verzehr von Süßigkeiten ist auf eine Portion am Tag zu beschränken. [2]

Wie gesund Kinder später essen...

...entscheidet sich in den ersten Lebensjahren

Wie Kinder später essen und ob sie dabei gesund essen, entscheidet sich während der Schwangerschaft (Essverhalten der Mutter) und während der ersten Lebensjahre. Wie Kinder gesund essen, ist daher auch schon bei der Auswahl der Beikost von besonderer Bedeutung. Um den Konsum von Süßigkeiten nicht unnötig zu fördern, sollten kleine Kinder nicht mit Süßigkeiten belohnt werden. Die Verbindung von Süßigkeiten und positiven Gefühlen kann sonst den Heißhunger auf Süßigkeiten auch in späteren Lebensjahren verstärken.

Auch Obst und Gemüse aus dem Garten kann mit Schadstoffen belastet sein

Frisches Obst und Gemüse aus dem heimischen Garten gilt als besonders gesund und frei von Schadstoffen. Obst und Gemüse aus Gärten kann jedoch zum Beispiel mit Schadstoffen wie Blei, Cadmium, Arsen, Quecksilber und Benzopyren belastet sein. Diese Schadstoffe stammen meist aus Abgasen von Kraftfahrzeugen oder aus der Luft. Teilweise lagern sie aber auch als Altlasten im Boden oder werden über kontaminierte Düngemittel eingetragen. Kinder reagieren besonders sensibel auf Schadstoffe in der Nahrung. So können zum Beispiel Blei und Quecksilber bereits in niedrigen Konzentrationen schwere Nervenschäden bei Kindern auslösen. Einige Schadstoffe werden von Obst und Gemüse im Garten aufgenommen. Besonders viele Schwermetalle nehmen zum Beispiel Kartoffeln auf. Viele Schadstoffe haften auch außen an Obst und Gemüse aus dem Garten an. Daher sollte dieses vor dem Verzehr immer gut gewaschen werden. Auch das Entfernen der äußeren Blätter kann die Schadstoffbelastung senken. Schadstoffe aus Obst und Gemüse aus dem Garten oder anderen Schadstoffquellen können auch in die Muttermilch übergehen. Deshalb sollten auch Stillende auf eine schadstofffreie Ernährung achten. Wer nicht auf den Eigenanbau von Obst und Gemüse verzichten will, kann mithilfe eines Bodentests sicherstellen, dass keine Schwermetalle im Boden vorhanden sind.



Wie essen Kinder gesund? Einige wertvolle Tipps:

  • Bis zum 6. Lebensmonat sollten Kinder möglichst ausschließlich gestillt werden.
  • Kuhmilch führt bei Kleinkindern oft zu Unverträglichkeiten.
  • Hülsenfrüchte und Kohl können stark blähend wirken.
  • Fisch sollte wegen der Schwermetallbelastung nur 1 Mal in der Woche verzehrt werden.
  • Obst und Gemüse aus dem Garten können mit Schadstoffen belastet sein (im Zweifelsfall Bodenanalyse durchführen).



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[1] Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, „Band 3 Stillen und Muttermilchernährung“: http://www.bzga.de/pdf.php?id=81b187b9ac271f197b1f0985cf54166c

[2] Umweltbundesamt, „Umwelt und Kindergesundheit“: http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/publikationen/umwelt_und_kindergesundheit.pdf