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Gesunder Schlaf bei Kindern

Tipps zum gesunden Schlaf für Ihr Kind

Ein gesunder und erholsamer Schlaf von Babys und Kindern ist sowohl für die Entwicklung der Kinder als auch für die Nerven der Eltern sehr wichtig. Die richtige Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit spielen beim gesunden Schlaf von Kindern eine wichtige Rolle. Kinder reagieren besonders empfindlich auf Schadstoffe. Deshalb ist eine schadstofffreie Matratze im Kinderzimmer Pflicht. Dieser Artikel gibt Eltern zahlreiche Tipps zum gesunden Schlaf von Kindern.

Richtige Raumtemperatur für guten Schlaf Ihres Kindes

Babys und Kleinkinder können ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren wie Erwachsene. Bei neugeborenen Kindern kann es daher bei einer zu hohen Raumtemperatur und zu warmem Bettzeug sogar im Schlaf zu gefährlicher Überhitzung kommen. Die optimale Raumtemperatur für den Schlaf von Kindern liegt bei 16–18 °C. [1] Babys und Kleinkinder sollten zum Schlafen nicht zu warm gekleidet sein. Wenn sich zum Beispiel der Nacken von Babys verschwitzt anfühlt, ist entweder die Raumtemperatur für einen gesunden Schlaf zu hoch oder das Bettzeug ist zu dick. Um ein Überhitzen von Babys zu vermeiden, sollten keine luftundurchlässigen Matratzenauflagen aus Gummi oder anderen Kunststoffen verwendet werden. Kinder brauchen auch im Schlaf ausreichend Sauerstoff. Deshalb müssen Schlafzimmer von Kindern gut gelüftet sein. Zugluft ist dabei allerdings zu vermeiden. Die Raumtemperatur für den Schlaf in wärmeren Wetterperioden sollte möglichst nicht über Klimaanlagen geregelt werden, da diese oft sehr trockene Luft produzieren und die Schleimhäute der Kinder austrocknen. Die optimale Luftfeuchtigkeit für Schlafzimmer von Kindern beträgt etwa 50–65 %.

Für Kinder unbedingt Matratzen ohne Schadstoffe

Neugeborene schlafen bis zu 16,5 Stunden am Tag. Im Alter von einem Jahr sind es im Durchschnitt noch immer 13 Stunden. [2] Möglicherweise in Matratzen, Matratzenauflagen oder Bettzeug enthaltene Schadstoffe können also sehr lange auf die Kinder einwirken. Kinder reagieren deutlich empfindlicher auf Schadstoffe als Erwachsene. Außerdem ist die Haut von Kindern wesentlich durchlässiger für Schadstoffe aller Art. Weichmacher aus gummihaltigen Matratzenauflagen oder Schäumungen von Matratzen können bei Kindern zu Krankheiten wie Neurodermitis oder hormonell bedingten Entwicklungsstörungen führen. Weiterhin können Matratzen für Kinder mit Schadstoffen wie Antimon, Nitrosaminen oder Pestiziden belastet sein. Einige Schadstoffe aus Matratzen sind flüchtig und können so von Kindern auch über die Atemluft aufgenommen werden. Ein Tipp zum gesunden Schlaf von Kindern sind Matratzen aus Schaumstoff oder mit einem Matratzenkern aus Naturlatex bzw. latexiertem Kokos. Da aber selbst diese Produkte nicht immer frei von Schadstoffen sind, sollten sich Eltern vor dem Kauf Tests zu Matratzen von zum Beispiel Ökotest oder Stiftung Warentest anschauen.

Weitere Tipps zum gesunden Schlaf von Kindern

  • Die Matratze von Kindern darf keine Schadstoffe enthalten und darf nicht zu weich sein. Kinder sollten diese mit ihrem Körper nur etwa 2 cm eindrücken. Außerdem sollte die Matratze an den Seiten dicht mit dem Kinderbett abschließen. So kann das Kind nicht in Spalten rutschen.
  • Kissen, Kuscheltiere und Decken gehören wegen der Erstickungsgefahr nicht ins Bett von Babys und Kleinkindern. Ein spezieller Tipp zum gesunden Schlaf von Kleinkindern und Babys: Einen speziellen Babyschlafsack verwenden. Dieser ist sicherer und verhindert das Freistrampeln.
  • Noch ein wichtiger Tipp zum gesunden Schlaf von Kindern ist die Rückenlage. Die Rückenlage verbessert die Atmung des Kindes und vermindert das Risiko für den plötzlichen Kindstod. Das Risiko für den plötzlichen Kindstod steigt auch, wenn Schwangere oder Kinder Tabakrauch ausgesetzt werden. Bei wachen Kindern sollte unter Beobachtung aber auch die Bauchlage gefördert werden, da dies die motorische Entwicklung positiv beeinflusst und Fehlbildungen wie zum Beispiel dem Flachschädel vorbeugt. [3]
  • Das Kinderbett sollte bei Kleinkindern nach Möglichkeit im Schlafzimmer der Eltern stehen. Der Atemrhythmus der Eltern stabilisiert die Atemfrequenz der Kinder.




[1] Land Mecklenburg-Vorpommern Ministerium für Soziales und Gesundheit, „Gesunder Babyschlaf“: http://www.uni-rostock.de/fileadmin/UniHome/Gbur/SM_Baby_web-1.pdf

[2] AOK, „Wie Kinder schlafen“: http://www.aok.de/bundesweit/themenspezial/themen-spezial-wie-kinder-schlafen-161318.php

[3] Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, „Sicherer und gesunder Babyschlaf“: http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/praevention/kindergesundheit/sicherer_babyschlaf/