Startseite | Kontakt | Impressum | AGB | Versand | Glossar | Datenschutz | Widerrufsbelehrung

Juckende Augen bei Kindern

Warum jucken die Augen meines Kindes?

Juckende Augen bei Kindern sind besonders während der Heizperiode im Winter eine oft vorkommende Beschwerde. Juckende Augen bei Kindern werden meist durch eine Benetzungsstörung mit Tränenflüssigkeit ausgelöst. Juckende Augen und Augenentzündungen bei Kindern können jedoch auch durch Schimmelsporen in der Raumluft verursacht werden.



Ursachen von juckenden Augen bei Kindern

Die häufigste Ursache für juckende Augen bei Kindern sind zu trockene Augen. Normalerweise sorgt die Tränenflüssigkeit für eine ausreichende Befeuchtung des Auges. Bei trockenen Augen liegt eine Benetzungsstörung vor, die sich bei Kindern und Erwachsenen unter anderem durch juckende Augen, ein Fremdkörpergefühl, Augenbrennen, Rötung oder eine Lichtempfindlichkeit bemerkbar macht. Trockene Augen werden oft durch trockene Heizungsluft, UV-Strahlen, erhöhte Ozon-Belastungen, Fehlsichtigkeit, Kontaktlinsen und Allergien verursacht. Auch lange Verweildauern vor Bildschirmen (z.B. durch Spielen am PC oder Smartphone) können juckende Augen bei Kindern hervorrufen. [1] Ein weiterer Risikofaktor für trockene und juckende Augen sind Tabakrauch und Schadstoffe in der Luft (z.B. Ausdünstungen aus Teppichen, Möbeln und Farben, Dämpfe von Reinigungsmitteln).

Schlechte Raumluft kann bei Kindern Augenentzündungen verursachen

Bei einer Augenentzündung liegt meist eine durch Bakterien verursachte Bindehautentzündung (Konjunktivitis) vor. Eine Bindehautentzündung ist von einfachen Augenreizungen für den Laien oft schwer abgrenzbar. Bei einer Bindehautentzündung können ebenfalls die im vorherigen Absatz beschriebenen Symptome auftreten. Zusätzlich treten bei einer Bindehautentzündung oft ein verstärkter Tränenfluss und eine Verschleimung des Auges auf. Schlechte Raumluft kann Augenentzündungen bei Kindern auslösen oder fördern. Als Risikofaktoren gelten Zugluft, trockene Raumluft, Reizungen durch Staub und Rußpartikel. Auch wenn Kamine und Öfen in Innenräumen sehr gemütlich sein können, sind deren Holzfeuer doch eine erhebliche Quelle für Feinstaub und Luftschadstoffe verschiedenster Art. [2] Feinstaub und Schadstoffe schädigen die Proteine der Tränenflüssigkeit und können durch die Anreicherung in der Raumluft zu Augenentzündungen bei Kindern führen. [3] Eine Belastung der Raumluft mit Schimmelsporen und leichtflüchtigen organischen Verbindungen (VOC) kann ebenfalls Augenentzündungen bei Kindern hervorrufen.

Augenentzündungen und juckenden Augen bei Kindern

Augenentzündungen und juckenden Augen bei Kindern vorbeugen

Die optimale Luftfeuchtigkeit für Kinderzimmer liegt bei etwa 50–60 %. Eine Raumtemperatur von 22 °C sollte nicht überschritten werden. Um Augenentzündungen bei Kindern gar nicht erst entstehen zu lassen, sollte die Raumluft frei von Tabakrauch und anderen Luftschadstoffen sein. Stark riechende Kinderspielzeuge oder Möbel am besten entfernen. Im Innenbereich sollten nur Farben, Lacke und Klebstoffe verwendet werden, die für Innenräume zugelassen sind. Besonders geeignet sind spezielle Öko-Produkte. Das Prüfsiegel „Blauen Engel“ ist ein guter Anhaltspunkt für gesundheitlich unbedenkliche Produkte. Verzichten Sie möglichst auf den Kamin- und Ofenbetrieb in Innenräumen. Regelmäßiges Lüften (täglich mindestens 3 Mal für 5 bis 10 Minuten) verbessert das Raumklima und beugt Schimmelbefall vor. Schimmel gedeiht besonders gut in feuchten und schlecht belüfteten Ecken. Daher sollten schlecht oder schadhaft isolierte Außenwände saniert werden. Vorhandener Schimmel kann mit 80-prozentigem Alkohol entfernt werden. Einige Zentimeter Abstand zwischen Schränken, Betten etc. und Wänden zu lassen, verbessert die Luftzirkulation.
Tränenersatzmittel zum Einträufeln in das Auge können bei juckenden Augen bei Kindern ebenfalls helfen.


[1] Augenzentrum Simmering, „Trockene Augen“: http://www.augenzentrum-simmering.at/erkrankungen/trockene-augen

[2] Uni Münster, „Kaminfeuer schadet der Luftqualität“: http://www.uni-muenster.de/Rektorat/exec/upm.php?nummer=16935

[3] Universität Graz, „Feinstaub, der ins Auge geht...“: http://www.meduni-graz.at/?pageName=301&search=team&newsId=7989