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Hautausschlag durch Schimmel

Warum haben Kinder Hautausschlag?

Hautausschläge bei Kindern können neben Krankheiten wie Röteln, Windpocken oder Masern auch durch Schadstoffe verursacht werden. Die Haut von Kindern ist besonders empfindlich und das Immunsystem teilweise noch nicht voll ausgebildet. Hautausschläge werden bei Kindern oft durch Schadstoffe in der Kleidung, aber auch durch Schimmel in der Wohnung hervorgerufen. Hautausschläge sind bei einigen Schadstoffen sogar noch das kleinere Übel, da sich die Substanzen unter Umständen im Körper anreichern und so zu schweren Langzeitschäden führen können.

Hautausschlag bei Kindern – Schimmel ist eine Ursache

Eine verstärkte Belastung mit Schimmel kann bei Kindern zu Hautausschlägen, Atemwegsbeschwerden und Allergien führen. Bei langfristiger Exposition sind auch Asthma und Lungenschäden mögliche Folgen von Schimmel.
Sporen von verschiedensten Schimmelpilzen sind in der Außen- und Innenluft bis zu gewissen Konzentrationen völlig normal und unproblematisch. In der Raumluft von Innenräumen können sich Schimmelsporen jedoch stark anreichern. Schimmel gedeiht besonders gut an feuchten und schlecht belüfteten Stellen in der Wohnung. [1] Ein besonders hohes Risiko für Schimmelbefall besteht in Badezimmern und Kellerräumen. Leider macht sich Schimmel nicht immer durch einen typischen, modrigen Geruch bemerkbar. Versteckter Schimmelbefall unter Fußböden oder Tapeten ist für den Laien daher nur schwer zu lokalisieren. Um Kinder sicher vor Hautausschlägen durch Schimmel zu schützen, sollte im Verdachtsfall eine Laboranalyse der Raumluft vorgenommen werden. Auch speziell ausgebildete Hunde können Schimmelherde sicher erschnüffeln.

So beugen Sie Hautausschlag durch Schimmel bei Kindern vor:

  • Entfernen Sie vorhandenen Schimmel gründlich mit 80-prozentigem Alkohol unter Schutzvorkehrungen wie Atemmaske und Handschuhen. Viele herkömmliche Reinigungsmittel lassen Schimmel unbeeindruckt. Ebenso sind aggressive Schimmelentferner nicht zu empfehlen.
  • Betten, Schränke und andere große Einrichtungsgegenstände sollten nicht direkt an der Wand stehen. Dies verbessert die Luftzirkulation.
  • Schlecht isolierte Außenwände und andere Kältebrücken am besten sanieren. Vermieter sind zur Beseitigung von Baumängeln bei Schimmelbefall verpflichtet.
  • Kinder können in gewissem Umfang durch regelmäßiges Lüften (mindestens 3 Mal täglich für ca. 10 Minuten) vor Hautausschlag durch Schimmel geschützt werden, da so die Luftfeuchtigkeit im Raum reguliert werden kann.


Hautausschlag bei Kindern durch Schadstoffe in der Kleidung

Kleidung und Schuhe werden während des Produktionsprozesses vielfach mit den unterschiedlichsten Chemikalien behandelt und konserviert. Teilweise finden sich auch schädliche Pestizide aus dem Baumwollanbau in der Kleidung. Viele Chemikalien aus der Kleidung können auf der besonders empfindlichen Kinderhaut zu Hautausschlägen führen. Besonders oft werden sogenannte Azo-Farbstoffe aus der Kleidung für Hautausschläge bei Kindern verantwortlich gemacht. In Lederartikeln wie Schuhen wird bei Kontrollen teilweise sehr schädliches Chrom-6 gefunden. Chrom-6 verursacht nicht nur Allergien und Hautausschläge. Es gilt darüber hinaus auch als krebserregend. [2] Selbst nicht direkt gesundheitsschädliche Stoffe in der Kleidung können bei Kindern zu Allergien und Hautausschlägen führen. Dazu zählen zum Beispiel Parfüme in Waschmitteln und Weichspülern.


Tipps zur Reduktion von Schadstoffbelastungen aus der Kleidung:

  • Das Waschen von Kleidung (mit mindestens 40 °C) vor dem ersten Tragen verringert die Belastung mit Schadstoffen.
  • Stark riechende Kleidung oder Schuhe deuten auf Chemikalien hin und sollten nicht gekauft werden. Prüfsiegel wie Oeko-Tex® oder Toxproof® versprechen schadstoffarme Kleidung.
  • Um Hautausschläge durch Allergene in Waschmitteln zu verhindern, kann die Kleidung von Kindern mit speziellen Neutral- oder Sensitiv-Waschmitteln ohne problematische Parfüme gewaschen werden.



Beim Verdacht auf Schimmel empfehlen wir Ihnen folgende Analyse:

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[1] Stadt München, „Gesund wohnen“: http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Downloads/01_Themen/03_Verbraucherschutz/Archiv/gesund_wohnen.pdf

[2] Bundesinstitut für Risikobewertung, „BfR empfiehlt, Allergie auslösendes Chrom (VI) in Lederprodukten streng zu begrenzen“: http://www.bfr.bund.de/cm/343/bfr_empfiehlt_allergie_ausloesendes_chrom_in_lederprodukten_streng_zu_begrenzen.pdf