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Umweltbedingte Krankheiten bei Kindern

Umweltbedingte Krankheiten bei Kindern

Umweltbedingte Krankheiten nehmen bei Kindern und Erwachsenen in der EU insgesamt zu. So sind in der EU bereits 34 % aller Krankheiten bei Kindern unter 15 Jahren umweltbedingt. [1] Umweltschadstoffe können bei Kindern unter anderem Neurodermitis, Allergien, Asthma und Erkrankungen der Augen auslösen. Mögliche Langzeitfolgen einer erhöhten Schadstoffexposition sind zum Beispiel Entwicklungsstörungen und Krebs. Viele Risiken für umweltbedingte Krankheiten lauern ausgerechnet im Zimmer der Kinder.



Welche umweltbedingten Krankheiten und Beschwerden können bei Kindern auftreten?

Die nachfolgende Auflistung nennt nur einige der häufigsten umweltbedingten Krankheiten bzw. Beschwerden bei Kindern und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Müdigkeit und Kopfschmerzen:
Neben psychischen und organischen Ursachen (z.B. Fehlsichtigkeit) können Müdigkeit und Kopfschmerzen bei Kindern auch eine umweltbedingte Beschwerde bzw. Krankheit sein. Lösungsmittel aus Farben und Lacken, Formaldehyd aus Spanplatten oder Schimmelpilze sind eine häufige Ursache für Kopfschmerzen und Müdigkeit bei Kindern.


Allergien und Hautausschläge:
Bei Allergien spielt die Luftqualität eine große Rolle. Schimmelpilzsporen und Hausstaub erhöhen das Risiko für Allergien. Besonders oft sind auch Pollen für Allergien verantwortlich. Studien zeigen, dass an Pollen haftende Umweltschadstoffe deren allergenes Potenzial deutlich erhöhen. [2] Umweltbedingte Krankheiten und Ausschläge der Haut werden bei Kindern häufig durch Nickel, Duft- und Zusatzstoffe in Waschmitteln/Pflegeprodukten sowie durch Schadstoffe in der Kleidung verursacht.


Asthma und Atemwegsbeschwerden:
Die Ursachen von Asthma sind noch nicht vollständig geklärt. Erbliche Faktoren spielen ebenso eine Rolle wie umweltbedingte Einflüsse. So können Feinstaub und Ruß bestehendes Asthma verschlimmern oder das Risiko für eine Krankheit erhöhen. Als große Risikofaktoren gelten auch Schimmelpilzsporen und Passivrauchen von Tabakrauch. Die genannten Schadstoffe können ebenfalls allgemeine Atemwegsbeschwerden wie Husten auslösen. Eine gefährliche umweltbedingte Krankheit bei Kindern ist die von im Wasser lebenden Bakterien verursachte Legiönärskrankheit. Diese äußert sich meist in schweren Lungenentzündungen mit hohem Fieber. [3]


Erkrankungen der Augen:
Eine umweltbedingte Krankheit bei Kindern ist die Bindehautentzündung. Obwohl diese letztendlich durch Bakterien verursacht wird, schwächen unter anderem erhöhte Ozon-Werte, Tabakrauch sowie Rußpartikel den Feuchtigkeitshaushalt der Augen. Dies erhöht das Risiko für Augenentzündungen und verursacht oft juckende und brennende Augen. Auch trockene Heizungsluft setzt den Augen zu.


Neurodermitis:
Eine zumindest teilweise umweltbedingte Krankheit bei Kindern ist Neurodermitis. Neurodermitis äußert sich durch schuppende, rötliche und entzündende Hautflächen. Die Krankheit erzeugt durch den ständigen Juckreiz und die deutlich sichtbaren Entzündungen einen hohen Leidensdruck. Da Weichmacher aus zum Beispiel PVC Neurodermitis bei Kindern auslösen können, gilt Neurodermitis als eine der häufigsten umweltbedingten Krankheiten.


Erkrankungen von Magen und Darm:
Bauchschmerzen, Magenkrämpfe und Durchfall als umweltbedingte Krankheiten bei Kindern können durch Keime wie Coli-Bakterien verursacht werden. Infektionsherde sind hier zum Beispiel Planschbecken oder verunreinigtes Leitungswasser. Die Verkeimung von Leitungswasser erfolgt dabei meist auf den letzten Metern im Haus durch undichte Rohre oder kontaminierte Perlatoren/Strahlregler.


Fieber:
Fieber wird sehr häufig durch Infektionen mit Erkältungs- oder Grippeviren ausgelöst. Fieber bei Kindern kann aber auch eine umweltbedingte Krankheit sein. Mögliche Verursacher von Fieber sind Schimmelpilzsporen und die gefährlichen Legionellen. Legionellen treten bevorzugt im Standwasser von Wasserleitungen und in Klimaanlagen auf. Duschen sind eine häufige Infektionsquelle.


Wenn Ihr Kind ständig müde ist...

Müdigkeit und Kopfschmerzen können bei Kindern viele Ursachen haben. Weniger bekannt ist, dass diese Beschwerden auch durch Umweltschadstoffe und Schimmelpilze verursacht werden können.

Mehr interessante Details zu Müdigkeit und Kopfschmerzen bei Kindern erfahren Sie hier.

Allergien bei Kindern durch Schadstoffe

Allergien zählen zu den häufigsten umweltbedingten Krankheiten bei Kindern. Studien zeigen, dass Pollen durch Umweltschadstoffe aggressiver werden. Auch Schadstoffe im Kinderzimmer können Allergien verursachen.

Lesen Sie hier mehr zu Allergien bei Kindern!

Asthma durch schlechte Luftqualität

Asthma und Atemwegsbeschwerden haben teilweise genetische Ursachen. Allerdings wird Asthma auch als umweltbedingte Krankheit eingestuft. Auf welche Schadstoffe reagieren Kinder mit Atemwegsbeschwerden?

Lesen Sie hier die Antworten auf Fragen zum Thema Asthma und Atemwegsbeschwerden.

Juckende Augen bei Kindern

Die Augen von Kindern sind sehr sensibel. Trockene Heizungsluft und Bakterien können juckende Augen verursachen. Welche Schadstoffe reizen Augen? Welches Raumklima beugt Augenerkrankungen vor?

Informieren Sie sich hier, wie Sie die Gesundheit der Augen Ihres Kindes schützen können.

Hautausschlag durch Schimmel und Kleidung

Hautausschläge können zum Beispiel durch Kontakt mit Schadstoffen in der Kleidung ausgelöst werden. Allerdings kann auch Schimmel diese umweltbedingte Krankheit bei Kindern verursachen.

Erfahren Sie in unserem Ratgeber-Artikel viele Tipps und Fakten zum Thema Hautausschlag.

Neurodermitis durch Weichmacher

Neurodermitis zählt zu den häufigsten umweltbedingten Krankheiten bei Kindern. Erhöhen PVC-Fußböden das Risiko für Neurodermitis und warum sollten bereits Schwangere den Kontakt mit Weichmachern vermeiden?

Lesen Sie hier mehr zum Thema Neurodermitis bei Kindern.

Durchfall beim Kind durch Planschbecken

Bauchschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden können durch Coli-Bakterien verursacht werden. Diese lauern zum Beispiel in Planschbecken. Wie können Kinder vor Coli-Bakterien und Keimen wie Enterokokken geschützt werden?

Informieren Sie sich hier über Bauchschmerzen und Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern!

Fieber? Ursache Legionellen und Schimmel

Fieber tritt sehr häufig bei grippalen Infekten auf. Fieber kann bei Kindern allerdings auch im Zusammenhang mit ernsthaften umweltbedingten Krankheiten auftreten. Mögliche Verursacher sind hier Schimmel und die gefährlichen Legionellen.

Weitere Informationen zum Thema Fieber bei Kindern und praktische Tipps erhalten Sie hier!




[1] Chemical Sensitivity Network, „WHO: Umweltbedingte Krankheiten nehmen zu“: http://www.csn-deutschland.de/blog/2012/02/27/who-umweltbedingte-krankheiten-nehmen-zu/

[2] Pharmazeutische Zeitung, „Mehr Allergien durch aggressive Pollen“: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=841

[3] Universitätsklinikum Heidelberg, „Legionellen“: http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/inst_hygiene/med_mikrobiologie/download/MB-Legionellen.pdf